Worte

Im Anfang war das Wort,
und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort.
(Joh. 1,1)

Im Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz,
und am Ende wird es nicht die Propaganda sein,
sondern wieder das Wort.
(Gottfried Benn)

 

Was meinen wir mit dem was wir sagen?

Worte sind wirkmächtig – im Guten wie im Bösen. Jeder der schon einmal eine unbedachte Äußerung getan hat, weiß das. Worte können zerstören oder aufbauen, können schaden oder nützen. Können verletzen oder heilen, verschleiern oder enthüllen, verfehlen oder treffen.

Durch die Wahl der Worte geben wir Geschehnissen und Erfahrungen eine bestimmte Bedeutung. Wir erschaffen eine Wirklichkeit.

Wortgewandtheit ist unbestreitbar eine große Gabe. Was aber, ist mit den Situationen, in denen wir mit schönen oder klugen Worten ablenken? Von der Sprachlosigkeit, in die uns schlimme Ereignisse stürzen. Von den unangenehmen Fragen, auf die wir keine schnelle Antwort haben, wenn wir nicht mit der Wahrheit antworten wollen oder dürfen. Wenn wir herausgefordert sind, mit der Veränderung bei uns selbst zu beginnen...
Wann sind wir je sprachlos ?

Wer nicht Wort halten kann, sollte auch keine Rede halten, meint der Aphoristiker Werner Mitsch
– was für eine Provokation. Wie ist das bei Ihnen?

Wo ergreifen Sie bewusst das Wort?
Wann sind Ihre Worte wahrhaftig?
Wofür stehen Sie mit Ihren Worten?
Was ist Ihr Wort wert?
Was ist drin in der Verpackung?

 

 

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