Erfolg und Entwicklung

Nicht Arbeit, nicht Kapital, nicht Land oder Rohstoffe
sind die Produktionsfaktoren,
die heute in unserer Gesellschaft zählen,
sondern das Wissen der Mitarbeiter in den Unternehmen.
Peter F. Drucker

Es ist nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden.

Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe


Snapchat, Facebook, Twitter und einige andere bieten oder planen Echtzeit-Bezahlverfahren „by click“: Betrag eingeben, Send-Button drücken und das Geld ist überwiesen. Damit lassen sie eine Überweisung mit 22-stelliger IBAN wie einen Archaeopteryx erscheinen. Altersstruktur und Marktmacht der User sprechen für sich selbst: In Deutschland sind rund 56 Mio. Menschen online, 43% davon in sozialen Medien unterwegs. Der Altersdurchschnitt bei Facebook liegt bei 40,5 Jahren. Es sind nicht nur die Youngster. Und alle werden zunehmend ungeduldiger. Das neue Credo: „Ich will alles und zwar sofort“.

Wenn wir in unserer Klientel nach den Auswirkungen der 4.0-Dynamik für das eigene Unternehmen fragen, werden die Antworten wage, freundlich formuliert. Es herrscht ein Klima des vorsichtigen Abwartens und „einen Zeh ins Wasser haltens“, um die Temperatur zu prüfen. Dabei ist auf dem Spielfeld 4.0 vieles in Bewegung. Es entstehen neue, pfiffige Produktideen und Geschäftsmodelle und diese räumen stetig Marktanteile ab. Die Dynamik, Kreativität und Vielfalt die dahintersteckt, können wir erst erahnen. Anhand der zahllosen Apps, Online-Services und Plattformen ist trotzdem heute schon sichtbar, dass keine Branche von fundamentalen Veränderungen verschont bleibt.

Was denken Sie?

  • Sehen Sie eher die Chancen oder mehr die Herausforderungen und Risiken, die mit der Digitalisierung verbunden sind?
  • Wie weit müssen Sie vorausdenken, um die Entwicklung mitzugestalten? Braucht es ein Denken und Agieren 4.0?
  • Lässt sich die Dynamik für Ihre Organisation nutzbar machen?
  • Reichen dafür Veränderungsfähigkeit und –bereitschaft in den bestehenden Strukturen?
  • Was heißt das für die Kommunikation, für die Hierarchien?
  • Braucht es eine andere Fehlerkultur? Mehr Experimentierfreude?
  • Braucht es einen gesellschaftlichen Diskurs über die Spannung von Optimierungsideologie und Menschenwürde?

Blogbeitrag von Manfred Dahm: Denken 4.0

 

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